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9 Tipps, um dein Workout auch in einen völlig überfüllten Zeitplan zu integrieren

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Wenn es dir so ergeht, wie den meisten anderen, dann ist Sport eines der Dinge, die du gerne mal machen würdest und in denen du auch den Sinn dahinter siehst, zu denen du aber nie kommst. Da sind immer andere Verpflichtungen und Termine, die den Sport buchstäblich aus dem Zeitplan rauskicken. Es ist auch wirklich nicht einfach, immer sportlich zu bleiben, aber ich will dir einige Tipps an die Hand geben, mit denen du den Sport in dein Leben integrieren kannst.

Weitermachen ist einfacher als neu zu beginnen

Das größte Problem des Nicht-Sportlers ist selten zu wenig Zeit – sondern häufig schlicht und einfach zu wenig Motivation. Klar, wenn die Uni und der Job schon massiv viel abverlangen, fühlt es sich häufig an, als sei es schlichtweg unmöglich noch die Kraft aufzubringen beispielsweise ins Fitnessstudio zu gehen. Aber wenn das Trainieren eine Angewohnheit wie das Essen oder Trinken für dich ist, dann musst du dich auch nicht länger dazu zwingen Sport zu treiben. Du wirst es sozusagen automatisch machen.

Wann immer du dir eine neue Trainingsangewohnheit aneignen willst, gehe ich folgende drei Schritte durch:

  • Tägliches Workout über 30 Tage hinweg. Jede neue Gewohnheit, die ich mir aneignen will, wird 30 Tage lang intensiv betrieben. Jeden Tag einen Monat lang trainieren zu gehen, wird dir eine solide Basis für deine neue Gewohnheit geben. Variiere dabei die Körperpartien, die du trainierst.
  • Mach dir einen genauen Trainingsplan. Mach dir vorher klar wann, wo und wie du dein Training gestalten möchtest. Im Fitnessstudio anzukommen und nicht zu wissen, was man eigentlich tun will, kann frustrierend sein. Ich plane im Voraus genau, welche kleinen Meilensteine ich binnen der 30-Tages-Periode erreichen will.
  • Hol dir einen Freund mit ins Boot. Überrede einen Freund dazu, mit dir gemeinsam zu trainieren. Die zusätzliche Hilfe bei einigen Übungen und vor allem die Motivation kann dir dabei helfen, die ersten 30 Tage durchzuhalten. Dies lässt sich auf jede andere neue Gewohnheit übertragen.

Das Training ins Leben integrieren

Auch wenn du einmal die nötige Gewohnheit aufgebaut hast, können zeitlicher Druck, Verpflichtungen und wichtige Projekte diese auch wieder verschwinden lassen. Hier sind also die versprochenen 9 Tipps, um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen und im gesunden Maß Sport zu treiben – egal wie voll der Terminkalender ist:

1. Fixiere eine Workout-Stunde.

Plane deine Trainingsstunde so in den Tag ein, dass möglichst wenige Dinge dazwischen kommen können. Es gibt einige Menschen, die gleich nach dem Aufstehen mit einer Runde Jogging den Tag beginnen, andere genießen es nach getaner Arbeit am späten Abend ins Fitnessstudio zu fahren. Beides sind Strategien möglichst ungestört dein tägliches Workout-Programm durchziehen zu können.

2. Natürliche Übungen.

Logischerweise kannst du auch deinen Lifestyle aktiver machen und damit die fehlenden Stunden im Fitnessstudio wenigstens teilweise kompensieren. So kann statt dem Fahrstuhl gerne einmal die Treppe verwendet werden, das Fahrrad, anstatt den Bus genommen werden oder die Freunde zum Spaziergang, anstatt auf einen Kaffee eingeladen werden.

3. Plane deine Übungen sinnvoll.

Manchmal hat man eben nur eine halbe Stunde am Tag für das Workout übrig. Kein Problem. Aber aufpassen solltest du, dass du dann zumindest keine Zeit verlierst, weil du zwischen unterschiedlichsten Übungen wechseln musst.

4. Bedenke das Duschen.

Nun gerade wenn man nach dem Workout noch einige Termine hat, ist es doch sehr angebracht sich unter der Dusche nach getaner Arbeit frisch zu machen. Damit man nicht unnötig innerhalb von wenigen Stunden zweimal duschen geht, sollte die morgendliche Dusche eventuell einfach im Fitnessstudio nachgeholt werden.

5. Koordiniere die Zeitpläne.

Einen Trainingspartner zu haben, verschafft dir viele Vorteile. Aber eben nur dann, wenn ihr das Training auch zusammen bestreitet. Dazu ist es unabdingbar gemeinsam die Terminpläne abzugleichen und freie Zeiten auszumachen.

6. Kombiniere Freizeit mit Sport.

Sport muss keine Pflicht sein. Suche dir Übungen und Sportarten heraus, die dir Spaß machen und die du gerne betreibst. Das wird dir helfen dich immer wieder zu motivieren.

7. Überschätze deine Flexibilität nicht.

Wenn du schon seit Jahren einer Gewohnheit nachgehst, ist es kein Problem diese für einen gewissen Zeitraum liegen zu lassen, um sie später mit doppelter Kraft wieder voranzutreiben. Wenn du allerdings gerade erst beginnst die Gewohnheit tief in deine Persönlichkeit zu verwurzeln, solltest du nicht allzu viele Tage pausieren. Eine neue Gewohnheit will gepflegt werden.

8. Schnelle Workouts.

Wenn die Zeit knapp ist, gibt es zahllose Möglichkeiten auch ein kurzes intensives Training zwischenzuschieben. Die Fitnessmagazine sind voll davon und viele Sportler schwören auf diese Minieinheiten. Falls du also mal nicht zum Fitnessstudio kommst, taugen auch kurze Joggingsessions, Push-ups oder Treppensteigen.

9. Sieh es als Investment an.

Beim Sport geht es nicht bloß darum gut auszusehen oder noch einmal zusätzliche 10 Jahre zu leben. Vielmehr ist Sport dein Kraftstoff. Schon leichtes tägliches Training wird deinen Schlafrhythmus festigen und dich tagsüber wacher machen. Natürlich ist es schwierig, die Veränderug bereits nach kurzer Zeit zu registrieren, aber halte durch – dein tägliches Workout wird dir in allen Lebensbereichen zugute kommen.

Wenn du es schaffst, so etwas einfaches wie Sport auf diese Weise in dein Leben zu integrieren, dann wird es dir auch einfacher fallen, neue Lerngewohnheiten zu etablieren, die dich auch im Studium ganz nach oben katapultieren können!

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3073 mal gelesenZuletzt bearbeitet Samstag, 2. August 2014 15:19
Über den Autor Andy hat Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre studiert und 2014 sein Masterstudium mit Auszeichnung beendet. Er ist als Executive Coach bei einserkandidat.de tätig und hat bereits über 750 Teilnehmer in seinen Intensiv-Trainings gecoacht, sowie über 32.157 Studenten via E-Mail-Coaching zu ihrem akademischen Durchbruch verholfen.

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