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Wie du trotz schlechter Noten im Studium die Motivation nicht verlierst

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Sobald es auf Facebook heißt „Die Matheklausur-Noten sind online!“, steigt in dir die Angst auf. Dein Herz fängt an zu klopfen und die Hände werden feucht. Vorsichtig schaust du in deinen Notenspiegel im Notenportal und das Erste, was dir ins Auge sticht, ist die Farbe Rot. Das verheißt nichts Gutes.  „Durchgefallen.“ Mal wieder.

Beschämt und traurig machst du den Browser wieder zu und grübelst direkt über eine geschickte Möglichkeit nach, wie du es dir selbst, aber vor allem auch allen anderen erklärst. Aber das ist eigentlich gar kein Problem Du hast nämlich „erkannt“, dass Mathe einfach nichts für dich ist und du vielleicht auch gar nicht auf die Uni gehörst. Aber ist das wirklich so?

Die „einfache Lösung“ des Dilemmas

Wenn es dir wie den meisten geht, dann trägst du deine neue Erkenntnis auch so deinen Eltern und Freunde so vor. „Mathe, das kann ich einfach nicht und das werde ich auch nie lernen!“, platzt es aus dir heraus.

Darauf angesprochen, dass doch bei der vorletzten Klausur eine 2,2 herausgesprungen ist, wiegelst du mit dem Kommentar ab „Ja, die Klausur war auch viel zu einfach, da hat ja jeder eine gute Note bekommen.“

An diesem Tag hast du beschlossen, dass du nie mehr in deinem Leben etwas mit Mathe zu tun haben möchtest und auch jegliche Bemühung einstellen wirst, das irgendwie zu ändern. Das Schicksal hat dich nunmal nicht mit einer Mathebegabung gesegnet und du bist der Letzte, der da etwas dafür kann.

Für die nächste Arbeit lernst du dann wieder nicht ausreichend – „es würde ja sowieso nichts bringen“ – und es hagelt eine weitere Fünf.

Diese zugegebenermaßen relativ drastische Schilderung spielt sich täglich so oder in ähnlicher Form in tausenden von Studentinnen und Studenten ab. Wenn du dazugehörst, dann pass‘ jetzt genau auf!

Die Folgen für deine Lernmotivation und dein Selbstwertgefühl

Diese Art und Weise der Bewertung von Ergebnissen und der eigenen Fähigkeiten hat desaströse Auswirkungen auf die Lernmotivation und das Selbstwertgefühl.

Zum einen fällt es dir unglaublich schwer, dich zum weiterlernen zu motivieren, wenn dir die Überzeugung fehlt, das Ruder aus eigener Kraft herumzureißen zu können.

„Wenn der Mathegott mir nicht gnädig gestimmt ist, kannst ich eben nichts machen.“

Auf der anderen Seite schädigt solch eine Einstellung dein Selbstwertgefühl, denn du fühlst dich dadurch machtlos und vertraust deinen eigenen Fähigkeiten nicht.

Diese Einstellung schleift sich bei vielen vielleicht schon in der Schule, bei den meisten spätestens aber in der Uni ein und zieht sich ziemlich unbemerkt durch den restliches Lebenes sei denn du erkennst sie und nimmst ganz gezielt positiven Einfluss auf sie!

Ursachenzuschreibung

Ich möchte mit diesem Artikel niemanden dazu drängen, sein Leben lang Dinge zu verfolgen, die augenscheinlich nicht seinen Wünschen und Interessen entsprechen – nichts läge mir ferner.

Jedoch ist für jeden Menschen wichtig, proaktiv zu entscheiden, wie er sich und seine eigene Leistung gerne sehen möchte. Vorrausgesetzt natürlich, er möchte selbst am Steuerrad seines Lebens stehen anstatt von den Wellen herumgeschubst zu werden.

In der Fachsprache nennt man diese Ursachenzuschreibung für die eigene Leistung Kausalattribution. Sie ist besonders in Situationen wichtig, in denen es um messbare Leistungen geht.

Denn es macht einen riesigen Unterschied, ob ich (wie im obrigen Beispiel) eine gute Note in Mathe auf meine eigenen Lernanstrengung und mein Können zurückführe, oder ob es einfach unter „Glück gehabt!“ verbuche.

Die Auswirkungen auf die „Motivation zum Weiterzulernen“  sind enorm. Führe ich die gute Note auf meinen Lernaufwand zurück, bin ich viel stärker motiviert, mich das nächste Mal wieder so gut vorzubereiten!

Denn läge es allein am Glück, dann bräuchte ich mich ja nie wieder vorzubereiten. In diesem Fall hätte ich nämlich keinen Einfluss auf das Ergebnis!

Was kann ich tun, wie nehme ich Einfluss?

Um weiterhin lernmotiviert zu bleiben und unserem Selbstwertgefühl keinen unnötigen Schaden zuzufügen, ist es wichtig, sich der ganz persönlichen Attribution bewusst zu werden.

Versetze dich in die Situation zurück, in der du das letzte Mal eine schlechte Note bekommen hast. Worauf hast du dieses Ergebnis zurückgeführt?

Führst du schlechte Leistungen auf Faktoren zurück, mit denen du direkt etwas zu tun hast? Dass du einfach nicht der Mathetyp bist? Oder lag es vielleicht doch nur daran, dass du es mit dem Lernen dieses Mal ein wenig zu locker genommen hast und die Aufgaben mit etwas mehr Vorbereitung hättest lösen können?

Wie oben schon angedeutet hat das extreme Auswirkungen und sollte sehr bewusst betrachtet und auch beeinflusst werden!

Denn diese Ursachenzuschreibungen sind uns nicht angeboren. Wir können ganz gezielt Einfluss auf sie nehmen!

Für deine Motivation und auch dein Selbstwertgefühl ist es förderlich, wenn du gute Resultate auschließlich dir selbst zuschreibst (internale Ursachenzuschreibung). Du kannst dir zum Beispiel sagen, dass du das Feld der Prüfung einfach beherrscht oder zumindest deine gute Vorbereitung die Hauptursache für dein gutes Abschneiden darstellt.

Sollte eine Leistung einmal nicht wie erwartet ausfallen, dann solltest du das nicht sofort generell auf dich und deine persönliche Leistungsfähigkeit beziehen, sondern nach Faktoren suchen, die entweder außerhalb deines Einflussbereichs sind („die Aufgabe war zu schwer“ oder „Pech bei der Fragestellung“), oder worauf du persönlich jederzeit Einfluss nehmen kannst – „Ich habe mich ja nur nicht genügend vorbereitet.“

Ist das nicht Selbstbetrug?

Dabei geht es übrigens nicht darum, uns selbst vorzugaukeln dass wir die Tollsten wären und alles so aus dem Handgelenk schütteln können, in Wirklichkeit aber schon beim kleinen Einmaleins kläglich scheitern!

Es geht lediglich darum, eine Einstellung zur eigenen Person zur entwickeln, die sich positiv auf die Motivation zu lernen und das Selbstwertgefühl auswirkt. Wir wollen lernen, unsere Erfolge der eigenen Person und unseren Anstrengungen und Begabungen zuzuschreiben, anstatt äußere Faktoren dafür verantwortlich zu machen und unser Licht unter den Scheffel zu stellen!

Außerdem kann jeder einmal einen Fehler machen, sicht nicht genug oder einfach falsch vorbereiten – es wäre doch Quatsch, deshalb direkt die eigene Person als „komplett unfähig“ zu brandmarken!

Nimm dir Zeit dafür!

Solche Attributionen entstehen meistens schon in der Kindheit und sind aus diesem Grund teilweise sehr tief verankert. Wenn du dich jetzt sagen hörst „Also, das ist ja alles schön und gut, aber bei mir ist das anders, ich bin wirklich eine komplette Null in Mathe, das hat gar nichts mit meiner Attribution zu tun“ dann schau doch, wenn du magst, noch einmal genauer hin. Solche Gedankenmuster und Glaubenssätze aufzuspüren kann sich manchmal als etwas tricky gestalten, weil sie oftmals komplett ins Unterbewusstsein abgetaucht sind.

Unrealistisch?

Denke daran, deine Realität erschaffst du dir selbst.

Darin Zeit zu investieren, die Bewusstheit für sich selbst zu schärfen und sich besser kennenzulernen, lohnt sich immer. Du entwickelst dich so zu einem erfolgsorientierten Menschen der seine eigene Leistungsfähigkeit gut einschätzen kann und von seiner eigenen Wirksamkeit überzeugt ist. Du wirst dabei immer besser lernen, dir Ziele zu setzen, die fordernd für dich sind, die du aber realistischerweise auch erreichen kannst!

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Führe deine Erfolge vor allem auf deine eigenen Anstrengungen zurück und du wirst auf Dauer motiviert sein, dich weiterzuentwickeln und am Lernstoff dranzubleiben – die guten Noten sind dann nur noch Formsache!

 

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14261 mal gelesenZuletzt bearbeitet Dienstag, 15. September 2015 11:26
Über den Autor Tim schreibt auf seinem Blog dubistgenug.de konkret und ohne Schnörkel über die Themen Selbstwertgefühl und Selbstliebe. Er ist 29 Jahre alt, studiert Englisch und Sport auf Lehramt und lebt zur Zeit im schönen Berlin.

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