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Ersti-Realitätscheck: 7 Anzeichen für eine verkorkste Klausurphase

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Zu Beginn dieses Semester habe ich meinen Artikel über die „5 unangenehmen Wahrheiten, die Erstsemester unbedingt wissen sollten“ veröffentlicht. Nun, mittlerweile sind wir halb durch das Semester durch und es wird für einen kleinen Ersti-Realitätscheck: Bist du auf Kurs oder wird die nächste Klausurphase ein Desaster für dich?

Hier sind die 7 Anzeichen, die auf eine jetzt schon verkorkste Klausurphase hinweisen. Wenn auch nur zwei dieser Dinge auf DICH zutreffen, dann musst du dir ein paar Gedanken machen.

 1. Du hast den Lernaufwand noch nicht realisiert!

Wenn du zu diesem Zeitpunkt noch nicht realisiert hast, dass im Grundstudium teilweise eine einzige Klausur schon mit demselben Lernumfang verbunden ist, wie alle deine Abiturprüfungen zuvor zusammen, dann wird es allerhöchste Eisenbahn!

Ein einziges Modul im Studium erfordert meistens die Literatur mehrerer Fachbücher, das Beherrschen eines vollständigen, teilweise 500+ Seiten oder Folien starken Vorlesungsskriptes oder die wöchentliche Aufarbeitung der Inhalte innerhalb eines Tutoriums. Wenn du bis jetzt noch nicht damit angefangen hast, den Aufgabenberg, den dieses Pensum generiert, Schritt für Schritt abzuarbeiten, dann wird es bald SEHR eng werden!

2. Du glaubst, deine guten Schulnoten werden sich einfach so fortsetzen!

Wie schon in meinem letzten Artikel zu diesem Thema angesprochen: Deine vorherigen Noten sind kein Indikator dafür, wie es weitergehen wird, da der Lernmodus von Schule und Uni sich einfach zu sehr unterscheidet. Es geht eigentlich sogar noch weiter, denn nicht einmal deine bisherigen Semester sind ein guter Prädikator für deine zukünftigen Erfolge, da die 2-3 Monate Semesterferien fast alle guten Gewohnheiten, die du einmal etabliert hast, sofort wieder killen werden.

Erfolg im Studium ist also eine fortwährende Herausforderung, die du täglich aufs Neue bewältigen musst! Wenn du bisher nicht die notwendigen Schritte unternommen hast, dann habe ich am Ende dieses Beitrags eine kleine Überraschung für dich! ;-)

3. Du begehst den klassischen „Wintersemester-Fehler“!

Der Wintersemester-Fehler ist ein Konzept, welches ich in den vergangenen zwei Jahren in Zusammenarbeit mit meinen Coachees erarbeitet habe. Dabei handelt es sich um folgende Selbsttäuschung:

Im Wintersemester liegt die Klausurphase meistens Ende Januar bis Anfang Februar. Im November wird das Lernen deshalb auf den Dezember verschoben, im Dezember auf die „vorlesungsfreie Zeit“ über Weihnachten. Man redet sich ein, über die Feiertage endlich zu lernen, aber in der Realität passiert aufgrund der vielen Familienfeste und den Feierlichkeiten rund um Silvester sehr wenig. Die ersten Tage nach Neujahr wird ausgenüchtert und bis man wieder genug Lernmomentum aufgebaut hat, sind es nur noch 2 Wochen, bis zu den Klausuren. DAS ist der Wintersemester-Fehler!

Du darfst nicht zulassen, dass die Illusion, dass du über Weihnachten viel gelernt bekommst, von dir Besitz ergreift. Fange noch HEUTE damit an, dich adäquat vorzubereiten! :-)

4. Du betrachtest dein Studium noch nicht als deinen Job!

Ein normaler Arbeitnehmer investiert im Schnitt mindestens 40h pro Woche in seinen Job. Das ist das Mindestpensum, welches du im Studium fahren solltest, wenn du auch nur halbwegs erfolgreich sein willst. Auch wenn du nur 20 Semesterwochenstunden hast, dann ist es deine Pflicht gegenüber dir selbst (und eigentlich auch gegenüber der Gesellschaft, die deine Ausbildung bezahlt), noch mindestens 20 Stunden weiteres konzentriertes Lernen in dein Studium zu investieren. Wenn nicht sogar mehr!

Wenn dein Studentenalltag um 8 Uhr beginnt, dann hast du quasi vor 17 Uhr KEIN Recht darauf, etwas anderes zu machen, als effektiv und konzentriert zu lernen. Und zwar täglich! Studieren ist ein Privileg, das mit einer gewissen Verpflichtung zum Erfolg einhergeht. Wenn du es als etwas anderes betrachtest, dann hindert dich dieses Mindset am Erfolg!

5. Deine Kommilitoninnen und Kommilitonen sind wenig ambitioniert!

Gratuliere, dann bist du es sehr wahrscheinlich auch nicht. Denn wir Menschen umgeben uns meisten mit den Spiegelbildern unserer eigenen Persönlichkeit. Gleich und gleich gesellt sich nunmal gern. Das bedeutet umgekehrt, dass die 5 Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst (dein „Wolfsrudel“), ein Indikator dafür sind, wie erfolgreich du selbst derzeit bist und wie erfolgreich du in Zukunft sein wirst!

Die Lösung: Suche dir im Studium Mitstreiter, die richtig Gas geben wollen – allein unter solchen Menschen zu sein, wird dich mitreißen und motivieren!

6.  Du hast deine langfristigen Aufgaben noch nicht erledigt!

Wenn du bis jetzt noch nicht mit den Aufgaben angefangen hast, für die du zwar eigentlich ewig Zeit hattest, bei denen aber die Deadlines immer näher rücken, dann ist auch hier dringender Handlungsbedarf!

Klassische Beispiele hierfür sind Seminar- und Hausarbeiten, Präsentationen oder das intensive Lesen umfangreicher Fachbücher. Auch hier greift der Wintersemester-Fehler: Du wirst im Ende Dezember oder Anfang Januar wenig erledigt bekommen. Fange JETZT sofort an!

7.  Du lenkst dich JETZT gerade von wichtigeren Dingen ab!

Ich weiß, was du durchmachst. Mit hoher Wahrscheinlichkeit bist du gerade dabei, „positiv zu prokrastinieren„, indem du diesen Artikel liest. Noch besser, ich weiß, dass du gerade über Facebook auf diesen Artikel gestoßen bist. Was sagt mir das über dich?

Nun, das alles hier verrät mir 2 Dinge über dich:

  • Erstens: Es ist noch nicht zu spät. Du kannst deine erste Klausurphase immer noch retten, wenn du jetzt aktiv wirst.
  • Zweitens: Du bist kein Einzelfall und in diesem Sinne nichts „Besonderes“.

Das heißt, dass ich dir HEUTE noch helfen kann

Falls du mehr darüber erfahren willst, wie du das 1. Semester durchstehst, dann klicke bitte hier:

Erstsemester-Formel

Das waren die 7 Anzeichen für eine verkorkste Klausurphase. Teile diesen Artikel doch bitte mit anderen Erstsemestern! :-)

Ich wünsche dir viel Erfolg in den kommenden Wochen!

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6708 mal gelesenZuletzt bearbeitet Dienstag, 8. September 2015 1:45
Über den Autor Andy hat Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre studiert und 2014 sein Masterstudium mit Auszeichnung beendet. Er ist als Executive Coach bei einserkandidat.de tätig und hat bereits über 750 Teilnehmer in seinen Intensiv-Trainings gecoacht, sowie über 32.157 Studenten via E-Mail-Coaching zu ihrem akademischen Durchbruch verholfen.

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  • Johanna

    „Wenn dein Studentenalltag um 8 Uhr beginnt, dann hast du quasi vor 17 Uhr KEIN Recht darauf, etwas anderes zu machen.“

    Finde ich sehr interessant in Hinsicht darauf, dass ich 3 Tage die Woche ohnehin von 8-18 Uhr in der Uni sitze. Da nutzt die Uni dieses „Recht“ ja voll aus.

    Insgesamt schon viel Wahrheit, aber die Konkretisation der Fehler gibts wohl erst im Coaching. Vielleicht werde ich mich sogar mal anmelden.

  • Florian

    Wie oft habe ich schon den Wintersemester-Fehler begangen. Erst letztes Jahr habe ich selbst erkannt, dass ich immer wieder die SELBE Selbsttauschung begehe. Schoen zu sehen, dass viele andere diesen Fehler auch begehen!

    • Florian

      Und auch im WS15/16 habe ich mich täuschen lassen: Trotz, dass ich über den Fehler Bescheid wusste und mir sagte „ich verschiebe die Dinge in die Weihnachtszeit und setze mich dieses Mal wirklich hin, ich kenne den Fehler ja“ musste ich merken: Nur weil man den Fehler kennt, kann man trotzdem auf ihn hereinfallen. Nur das konsequente Nicht-Verschieben von Aufgaben hilft hier! Auch wenn man sich wirklich(!) vornimmt über Weihnachten etwas zu tun, irgendwas kommt dazwischen…

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