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13 Ausreden, die dich vom Lernen im Studium abhalten

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Das größte Problem beim Lernen im Studium ist schlicht und einfach, überhaupt erst einmal damit anzufangen. Du kennst das ja: Du hattest dir für den heutigen Tag eigentlich fest vorgenommen, endlich das Vorlesungsskript anzufangen. Dann aber ist es doch nie dazu gekommen – aber wieso? Nun, mit hoher Wahrscheinlichkeit, hast du dich mit einer der 13 Ausreden, die dich vom Lernen im Studium abhalten, selbst entschuldigt.

1. „Ich mache es morgen.“

Der Klassiker! Wie oft hast du dir selbst schon eingeredet, dass du eine Aufgabe, für die eigentlich jetzt genug Zeit und Energie da ist, einfach morgen erledigen wirst? Und wieviele Tage hinteinander tust du es bereits mit der Aufgabe, die du eigentlich unbedingt erledigen musst? ;-)

So Leid es mir tut, ich muss ein altes Sprichwort auskramen:

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!

Du weißt schlicht und einfach nicht, was (oder welche Ausrede) dir morgen dazwischenfunken wird. Wenn du also etwas zu erledigen hast, dann TUE ES JETZT!

Hand in Hand damit geht die nächste Ausrede:

2. „Darauf habe ich jetzt keine Lust.“

Ja, wenn es immer Spaß machen würde, dann gäbe es manchmal keinen inneren Widerstand gegen das Lernen. Aber das Ding ist: Es soll nicht immer Spaß machen!

Das Studium ist ein Selektionsprozess. Die Mauern, die um die guten Noten und den Abschluss gezogen werden, sind nicht dazu da, um DICH abzuhalten, sondern um die anderen auszusperren, die ihrer „nicht würdig“ sind.

Um diese Ausrede für immer loszuwerden ist es hilfreich, ein anderes Mindset anzunehmen: Betrachte das Lernen im Studium als deinen Job. Du wirst indirekt (durch die im internationalen Vergleich sehr günstige Bereitstellung von Bildung) von dieser Gesellschaft dafür „bezahlt„, dich geistig weiterzuentwickeln. Also begegne dieser Aufgabe mit dem notwendigen Ernst!

3. „Ich bin noch nicht so weit.“

Der Gedanke, dass uns irgendetwas fehlt (z.B. eine bestimmte Lernmethode, der „ideale Zeitpunkt“, die „richtige Stimmung“), bevor wir endlich mit einer Aufgabe beginnen können, ist leider sehr weit verbreitet. Die Wahrheit ist, dass du in den meisten Fällen alles hast, was notwendig ist, um endlich erfolgreich zu Lernen. Es ist viel wichtiger, damit auch einfach anzufangen und dadurch Momentum aufzubauen, als die „perfekte Lernsituation“ zu erschaffen!

 4. „Es bringt sowieso nichts.“

Ein limitierender Glaubenssatz dieser Art wird dich für immer davon abhalten, auf einen grünen Zweig zu kommen. Wenn das Lernen (basierend auf vergangener schlechter Erfahrung) „sowieso nichts bringt„, warum also damit überhaupt anfangen? Wie du diesen Teufelskreis durchbrichst, lernst du unter auf diesem Blog und vor allem in meinem E-Mail-Coaching!

5. „Der Stoff kommt doch eh nicht dran.“

Eine weiteren mentale Abkürzung, um sich selbst Stress zu ersparen, ist vorschnelles Ausschließen von Vorlesungsinhalten. Wir haben die Fähigkeit, uns selbst zu hypnotisieren und uns Dinge einzureden, sofern sie uns „dienen“. Ausreden wie diese, dienen deinem Körper dazu, Energie zu sparen. Da dein Körper nicht instinktiv erfassen kann, wie wichtig dein Studium für ihn langfristig sein wird arbeitet er gegen dich. Du musst dich förmlich dazu zwingen, weiter am Ball zu bleiben (aber auch dafür gibt es Tricks)!

6. „Ich lerne das lieber mit meinen Freunden zusammen.“

Sich selbst abhängig zu machen von einer Lerngruppe oder anderen Kommilitoninnen und Kommilitonen ist sinnlos. Ja, es bringt sehr viel, zusammen zu lernen. Aber es ist Schwachsinn, die eigene Zeit zu verschwenden, nur um auf andere zu warten. Denn dann wird eine einfache Sache („Am Schreibtisch sitzen und lernen„) sehr schnell ziemlich komplex („Wer lernt wo mit wem was zu welcher Zeit und wie lange?„). Und schon wird fröhlich weiter aufgeschoben…

 7. „Ich habe letztes Mal zu viel gelernt.“

Wenn dir die Klausuren letztes Mal sehr leicht gefallen sind oder du deutlich MEHR gelernt hast, als am Ende abgefragt wurde, dann ist das gut so!

Denn nur das intensive Lernen von damals und die stundenlange Vorbereitung auf diesen einen Moment haben dafür gesorgt, dass du deine Herausforderungen mühelos meistern konntest. Zu glauben, dass du deshalb vom Gas runtergehen kannst, ist Unsinn!

8. „Ich muss vorher noch aufräumen, trainieren, etc.“

Hier lautet das Stichwort „Positive Prokrastination“: Das Aufschieben wichtiger Dinge durch das Vorziehen grundsätzlich positiver Aktivitäten, die aber dadurch negativ werden, dass sie dich vom Wesentlichen abhalten. Du musst hierfür einen sehr sensiblen Sensor entwickeln. Das Lesen dieses Artikels könnte gerade eine Form von positiver Prokrastination für dich sein. ;-)

9. „Ich rufe nur noch kurz meine Mails ab.“

Und schon beginnt der „elektronische Ablenkungs-Loop„: Du checkst deine Mails, findest einen interessanten Link darin, liest den Artikel, googlest schnell irgendwas anderes, klinkst dich kurz bei Facebook ein, um was mit einem Freund zu besprechen, stößt auf ein interessantes Youtube-Video und so weiter uns so fort. Und bis dahin ist schon wieder so viel Zeit, dass du erneut deine E-Mails checkst und der Kreislauf von vorne beginnt.

Richte dir feste Zeiten für deine Korrespondenz ein und HALTE DICH auch daran!

10. „Die Anderen machen auch nichts.“

  1. Du stehst nur mit dir selbst im Wettkampf.
  2. Die breite Masse hat per Definition keine guten Noten. Ihr zu folgen ist also der denkbar schlechteste Rat aller Zeiten! ;-)

Schärfe dein Bewusstsein für diese Ausrede und lehne sie bewusst ab!

11. „Damit werde ich heute eh nicht mehr fertig.“

Überraschung: Morgen wirst du auch nicht damit fertig werden, falls du heute nicht damit beginnst! :-)

Auch hier gilt: Starte frühzeitig mit deinen Aufgaben. Was heute passiert, hast du noch unter Kontrolle, der Tag morgen ist schon deutlich unklarer und weniger beherrschbarer!

12. „Das brauche ich nie wieder in meinem Leben.“

Cool, aber du wirst genau EINEN Tag in deinem Leben brauchen, nämlich am Termin der Klausur. Und dieser eine Tag kann eine Weiche für den Rest deines Lebens stellen. Aber das stimmt nicht wirklich. Die Weiche wird bereits Tage, wenn nicht Wochen vorher gestellt. Und zwar in der Sekunde, in der du diesem Gedanken nachgibst!

13. Was auch immer du dir selbst einredest,…

… ist höchstwahrscheinlich BULLSHIT.

Es gibt dort draußen Menschen, die ihm Studium erfolgt sind, obwohl sie viel mehr arbeiten müssen und finanziell schlechter dastehen als du, die gesundheitliche Probleme haben, die du dir nicht einmal ansatzweise vorstellen kannst, die Familie haben und somit für mehr Menschen Verantwortung tragen, als nur für sich selbst und die trotz der widrigsten Umstände ihre Aufgaben erledigt bekommen.

Falls du also nicht von einem wirklich harten Schicksalschlag getroffen wurdest: Was hält dich wirklich davon ab? Was ist deine Entschuldigung?

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Die Wahrheit ist, dass Ausreden eben nur „Ausreden“ sind. Du hast die Verantwortung für deinen eigenen Erfolg. Also höre nicht auf diese Einflüsterung deiner Ängste und gehe deinen Weg!

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10593 mal gelesenZuletzt bearbeitet Mittwoch, 15. Februar 2017 15:25
Über den Autor Andy hat Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre studiert und 2014 sein Masterstudium mit Auszeichnung beendet. Er ist als Executive Coach bei einserkandidat.de tätig und hat bereits über 750 Teilnehmer in seinen Intensiv-Trainings gecoacht, sowie über 32.157 Studenten via E-Mail-Coaching zu ihrem akademischen Durchbruch verholfen.

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  • Ben

    Hey Andi,

    cooler Beitrag. Da hast du auf jeden Fall schon mal einen großen Teil der typischen Ausreden abgedeckt ;)

    Cheers,
    Ben

  • Hey… eine schöne Sammlung hast Du da. Kommt mir fast alles bekannt vor ;) Mir fehlt noch als Ausrede Nummer 14: grenzenloser Selbstoptimismus – das schaffe ich auch alles in der Hälfte der Zeit. Liebe Grüße, Carla

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